Die Kreisstraße zwischen Unteregg und Dirlewang wurde ausgebaut. Die Brücke über die Mindel neu errichtet. (© Sylvia Rustler/Landratsamt Unterallgäu )

Die Kreisstraße zwischen Unteregg und Dirlewang wurde ausgebaut. Die Brücke über die Mindel neu errichtet.
(Bildquelle: Sylvia Rustler/Landratsamt Unterallgäu )

Kreisstraße zwischen Unteregg und Dirlewang abgeschlossen

Die Kreisstraße zwischen Unteregg und Dirlewang ist jetzt wieder in einem Top-Zustand: Der Landkreis hat die Straße ausgebaut und die Brücke über die Mindel neu errichtet. Bei der offiziellen Verkehrsfreigabe freuten sich alle Beteiligten über den Abschluss der Bauarbeiten. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagte Landrat Alex Eder.

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Die Kreisstraße MN5 wurde auf einer Länge von 400 Metern auf 6,50 Meter verbreitert. Im Anschluss an den ausgebauten Streckenabschnitt erneuerte der Landkreis die Straßendecke auf einem Kilometer bis zum Hochwasserdamm vor Dirlewang.

Bei der Verkehrsfreigabe lobten Landrat Eder, Untereggs Bürgermeisterin Marlene Preisinger und Johannes Rauner von der Regierung von Schwaben auch das deutliche Plus an Verkehrssicherheit, das geschaffen worden sei: Mit dem Umbau der Kreuzung ist in Richtung Warmisried eine Linksabbiegespur entstanden, so dass die Verkehrsteilnehmer nun sicher abbiegen können.

Die neue Brücke über die Mindel wurde 20 Meter neben dem ursprünglichen Bauwerk errichtet. Die alte Brücke aus dem Jahr 1963 war stark beschädigt und für das hohe Verkehrsaufkommen auf der Kreisstraße nicht mehr auslegt. Durch die Verlegung war es möglich, einen Teil der Mindel ökologisch auszubauen. Es sei wieder ein natürlicher Bachlauf entstanden, erklärte Tiefbauamtsleiter Walter Pleiner.

Alle Arbeiten wurden laut Eder in der kurzen Bauzeit von nur sechs Monaten abgeschlossen. Der Landrat dankte in diesem Zusammenhang allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Die Gesamtkosten inklusive Brückenneubau, Kreisstraßenausbau und Deckenbauarbeiten betrugen 1,3 Millionen Euro. Die Gemeinde Unteregg beteiligt sich am Ausbau der Kreuzung und übernimmt 32 Prozent der dafür angefallenen Kosten. Die Regierung von Schwaben hat einen Zuschuss in Höhe von 65 Prozent der förderfähigen Kosten bewilligt. Die Bauarbeiten wurden von der Bietergemeinschaft LS Bau AG Thannhausen und Grimbacher Ingenieurbau Müsterhausen ausgeführt.

 

Newsdatum: Freitag, 23. September 2022

 
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