Symbolbild! (© AllgäuHIT/Pixabay)

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(Bildquelle: AllgäuHIT/Pixabay)

Rehkitzrettung im Allgäu hat begonnen

Wir sind immer noch im Frühjahr, der Zeit, in der unter anderem auch das Wild im Allgäu immer für Nachwuchs sorgt. Nicht nur Wanderer und Spaziergänger müssen da extrem aufpassen, wenn sie unterwegs sind, vor allem die Landwirte sind hier gefragt, dafür zu sorgen, dass junge Rehkitze geschützt werden. Das klappt heute am besten mit Drohnen, mit denen die Felder abgeflogen werden, sagt der Schwangauer Berufsjäger Roland Schörkhuber:

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"Mit den technischen Hilfsmitteln dei man jetzt hat ist man einfach barutal effekitv und hat bis zu nahe hundert Prozent Erfolgschanchen, dass wir die jungen Kitze und Hasen oder auch die jungen Füchse rechtzeitig aus den Wiesen herausholen bevor sie vermäht werden. Das ist nicht nur um Tierleid zu verhindern, sondern wir machen das genau so auch für die Landwirtschaft."

 

Drohnenflüge werden zwar in erster Linie gemacht, um Tierleid zu verhindern. Denn die Flüge dienen auf der anderen Seite auch der Landwirtschaft. Hier steht letztendlich auch die Sicherheit der Rinder auf dem Spiel.

"Weil wenn da so ein Kitz oder so ein übermähtes Tier in so ein Silo hineikommt  ist die Futterqualität kaputt und dass ist auch für die Rinder im Stall  wider ungefährlich. Also das wichtigste ist das wir wissen wann gemäht wird, die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft was man bei dem Thema eigentlich machen kann."

 

Darum appelliert der Jäger an die Landwirte, kurz vor dem Mähen der Felder bei dem zuständigen Jäger-Ortsverband Bescheid zu geben,der dann einen Drohnenflug arrangiert.

"Eine große Wiese mit zwei, drei, vier Hektar die fliege ich in zehn, fünfzehn Minuten fliege icht die ab und zu hundert Prozent kann ich sagen ist was drin oder ist es gefährlich zum mähen oder nicht. wir laufen in die Wiesen nur rein wenn was drinnen liegt. da werden dann die Sucher darauf hingewiesen, also eingewiesen per Funkgerät, die gehen dann gezielt auf das Kitz hin, tragen das dann raus und die werden dann so lang gehalten bis der Bauer dann mit dem Mähen fertig ist wenn er die Wiese abgerntet hat, werden die wieder ausgelassen und das ht eigentlich das ketzte Jahr wo wir das gestatret haben zu hundert Prozent hingehaut."

 

Immer mehr Landwirte nutzen in den vergangenen Jahren das Angebot der Drohnenflüge, doch noch nicht alle. Die stärksten Einsatzzeiten richten sich nach den Schnitt-Zeiten der Bauern, sagt Schörkhuber.

"Die erste, zweite Maiwoche war letztes Jahr der Hotspot, es ist halt so die Landwirte machen das wetterabhängig, das ist einfach so und das ist auch nachvollziehbar und da kann es wirklich sein, dass an einem Tag fünf, sechs, sieben, acht verschiedene Bauern anrufen  die alle gleichzeitig mähen und darum haben wir eine super Gruppe gebildet mit einem zweitem Pilot da, dass wir da flexibler sind, weil wir können nur die ersten Morgenstunden fliegen,also die wichtigen Zeiten sind, ich sag einmal der erste und der zweite Schnitt das fängt im Mai auch noch und geht bis zur ersten Juniwoche."

 

Die Drohnenpiloten fliegen nicht nur im südlichen Ostallgäu. Mittlerweile gibt es allgäuweit Angebote über die jeweiligen Jagdvereine. Angebote, die eben auch genutzt werden sollten....

 

 

 

Newsdatum: Mittwoch, 15. Mai 2024

 
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