Der FC Memmingen fährt am Samstag nach Ismaning (© AllgäuHIT)

Der FC Memmingen fährt am Samstag nach Ismaning
(Bildquelle: AllgäuHIT)

FC Memmingen spielt am Samstag in Ismaning

Zwei Siege hat der FC Memmingen in der Bayernliga hintereinander gelandet. Gelingt nun der dritte Streich in Folge? Am Samstag um 14 Uhr geht es vor einer Punktspielpause zum FC Ismaning für den es zuletzt nicht rund lief.

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An der Tabellenspitze geht die Sascha-Mölders-Show mit dem TSV Landsberg weiter. Der Ex-Sechziger hat nach 12 Spieltagen bereits 15 mal selbst getroffen. Mit einem Erfolg in Ismaning können die Memminger weiter selbst im Vorderfeld mitmischen. Der Rückstand auf Landsberg beträgt fünf Punkten, auf den Zweitplatzierten SV Schalding-Heining sind es vier Zähler. Der FC Ismaning schwächelte nach starkem Saisonbeginn zuletzt und ist auf Rang elf zurückgefallen.

Der Gegner: Recht wechselhaft sind die Ismaninger momentan unterwegs. Fünf Spiele sieglos, aber darunter immerhin ein Unentschieden gegen den FC Ingolstadt II. Gegen starke Gegner wurde zuvor auch hoch gewonnen, mit 5:1 gegen Deisenhofen und 4:1 gegen Schalding Heining, was Warnung genug sein dürfte. Bereits insgesamt 14 Jahre ist Mijo Stijepic beim FCI - zunächst als Spieler und jetzt als Trainer - unter Vertrag, unterbrochen lediglich von zwei Spielzeiten beim Regionalligisten TSV Buchbach. In Memmingen ist der heute 43-jährige auch aus der Zeit des Höhenfluges der TSG Thannhausen bekannt. Ein Wiedersehen gibt es aus FCM-Sicht mit Elias Kollmann, der in der Corona-Zeit von Anfang 2020 bis Mitte 2021 im Allgäu war.

Das FCM-Personal: Nachdem Torhüter Martin Gruber länger ausfallen wird, lässt FCM-Trainer Stephan Baierl zwischen den Pfosten zunächst rotieren. Gegen Erlbach hielt Lino Volkmer. In Ismaning wird der erst kürzlich verpflichtete Tobias Werdich im Kasten stehen. Seinen erfolgreichen Einstand gab der 19-jähirge am vergangenen Sonntag in der U21-Mannschaft beim 4:0 Auswärtserfolg im Landesliga-Spiel in Jetzendorf. Ob sich Baierl nach Ismaning auf eine neue Stammkraft festlegen wird, ließ er noch offen. David Remiger kränkelt. Routinier Martin Dausch nahm zuletzt auf der Bank Platz, kam gegen Erlbach aber noch nicht zum Einsatz.

Manch Zuschauer war beim letzten Heimspiel des FC Memmingen gegen den SV Erlbach etwas verwundert über die Trikotwahl der Hausherren. Normalerweise laufen sie zuhause komplett in Rot auf. Dieses Mal traten die Memminger in den schwarzen Auswärtstrikots an, obwohl auch Rot den notwendigen perfekten Kontrast zur weißen Spielkleidung der Gäste gewesen wäre. Mit Aberglauben hatte es nichts zu tun, wie vielleicht zu vermuten wäre. Schließlich wurde in schwarz ja zuvor in Kirchanschöring gewonnen. Der Grund ist simpel: Beim roten Trikotsatz löst sich teilweise die Beflockung der Spielernamen, offensichtlich durch einen Materialfehler. Und nachdem im Gegensatz zu den Profis bei einem Amateurclub wie dem FCM nicht gleich reihenweise Ersatz parat liegt, liefen die Memminger daheim im Auswärts-Schwarz auf. Was denn ja auch trotzdem irgendwie Glück brachte. Hinterher gab es dazu noch einen Schmunzler auf der Pressekonferenz: Es hätte nichts damit zu tun, dass man in schwarz und weiß gespielt habe, weil jemand eine Rot-Grün-Schwäche hat …

Die Begegnung aus dem Professor-Erich-Greipl-Stadion am Ismaninger Lindenweg kann kostenfrei bei Sporttotal.TV verfolgt werden. Den Zugang zum Stream gibt es über die Homepage www.fc-memmingen.de.

Am ersten Oktober-Wochenende pausiert die Bayernliga wegen des UEFA-Regions-Cups an dem die bayerische Amateurauswahl mit den FCM-Spielern Matthias Bauer und Flemming Schug teilnimmt. So empfängt der FC Memmingen erst am Freitag, 7. Oktober, um 19.30 Uhr den aktuellen Tabellendritten FC Ingolstadt II im Verfolgerduell. 

Newsdatum: Donnerstag, 22. September 2022

 
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