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Symbolbild (© ESVK)

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(Bildquelle: ESVK)

ESVK gewinnt vor ausverkauftem Haus mit 3:1 gegen Regensburg

In der heimischen energie schwaben arena stand der 49. Spieltag der laufenden DEL2-Saison an. Der ESV Kaufbeuren empfing den Tabellenzweiten – die Eisbären Regensburg. Trainer Daniel Jun standen heute Jacob Lagacé, Leon Sivic und Max Oswald verletzt, sowie Max Hops krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren gewann mit starkem Kampfgeist ein spannendes Spiel vor 3.100 Zuschauer verdient mit 3:1.

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Die Eisbären kamen mit viel Schwung aus der Kabine, die erste gefährliche Situation sollte aber der ESVK haben. Aus der Rundung kam der Pass zu Alex Thiel der von der rechten Seite auf Höhe der blauen Linie abzog. Joey Lewis fälschte im Slot ab, Thomas McCollum stand aber stabil. Die nächste Chance wurde genau andersherum vorbereitet. Von der blauen Linie spielte Philipp Bidoul in die Rundung bis hinter das Tor wo Jere Laaksonen stand. Dieser fand Sami Blomqvist im Slot, der Puck ging aber erneut nicht hinter die Linie. Die erste Möglichkeit der Gäste sollte ein von Christoph Schmidt abgefälschter Schuss Sandro Mayrs sein, Daniel Fießinger stand aber ebenso stabil. Die Eisbären drückten die nächsten Minuten den ESVK in die eigene Defensivzone was aber keinen Erfolg bringen sollte. Ganz im Gegenteil, nachdem die Joker sich befreiten hielt Sami Blomqvist schön den Puck gegen zwei Gegenspieler knapp über der blauen Linie der Regensburger Zone. Er passte gegen die linke Bande wo Simon Schütz das Spielgerät übernahm, hinter das Tor fuhr und in die Mitte ablegte. Die Scheibe landete bei Joey Lewis und schlussendlich bei Jere Laaksonen der zum 1:0 einnetzte. Der Spielverlauf drehte sich stetig in Richtung Kaufbeurer Vorteil. Joey Lewis sollte gleich wieder mit dabei sein. Er zog über die rechte Seite in die Mitte und versuchte den Rückhandschuss entgegen der Laufrichtung des Regensburger Goalies, der seinen Schoner aber noch zum Puck brachte. Was auffiel war ein stetiges reinstellen des Körpers und viele Checks durch die Joker. Regensburg kam so kaum dazu den Puck zu kontrollieren. So auch eine Minute vor Schluss als ein Aufbaupass aus der Defensivzone zum Bumerang wurde. Die Scheibe sprang von der linken Bande in der Offensivzone der Regensburger in die Mitte wo Jere Laaksonen aufpasste und ein paar Schritte mit Puck nach vorne fuhr. Man sah Sami Blomqvist in der Mitte des Drittels schon ausholen, das Spielgerät fand seinen Weg zu ihm und er knallte es per Direktschuss zum 2:0 rechts oben in das Eck. Die Kaufbeurer waren heiß. Sie fuhren auch in den letzten Sekunden noch der Scheibe hinterher und waren körperlich präsent, dann ging es in die Pause.

Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Strafzeit für die Eisbären. André Bühler musste für zwei Minuten wegen Behinderung in die Kühlbox. Die Joker spielten es nicht schlecht, die beste Möglichkeit dieser Überzahl hatten aber die Gäste. Nach einem misslungenen Pass von Simon Schütz fuhren Andrew Yogan und Abbott Girduckis gemeinsam vor das Kaufbeurer Tor, der Schuss von Girduckis fand seinen Weg aber nicht hinter die Linie. Nach Überstandenem Penalty Kill hatten die Gäste gleich die nächste Möglichkeit,. Corey Trivino setzte sich auf der linke Seite der Offensivzone gegen Simon Schütz durch und passte in die Mitte zu Andrew Yogan, der den Puck aber weit über das Tor schlug. Der Spielverlauf im zweiten Drittel war generell etwas ausgeglichener, das Tempo wurde aber auch deutlich reduziert. In der 32. Minute erhielt dann David Booth wegen Stockschlags eine kleine Strafe. Das Powerplay der Joker sollte jedoch erneut nicht von Erfolg gekrönt sein. Die nächste gute Möglichkeit hatten wieder die Rot-Gelben. Sami Blomqvist erkämpfte sich den Puck und passte zu Joey Lewis in der Mitte der Offensivzone. Sein Schuss wurde aber stark von Lucas Flade geblockt. Es folgte erneut eine Strafzeit gegen die Eisbären Regensburg. Dieses Mal musste Andrew Schembri wegen Beinstellens für zwei Minuten das Eis verlassen. Im Powerplay schoss Simon Schütz von der blauen Linie, Jere Laaksonen fälschte den Puck auf das Eis ab von wo aus Sami Blomqvist diesen ganz knapp verpasste. Zum Ende des zweiten Spielabschnittes wurden die Gäste wieder stärker da die Kaufbeurer sie gewähren ließen. Ein erster freier Schuss von Lucas Flade wurde von Johannes Krauß geblockt. Ein weiterer Versuch von der blauen Linie von Petr Heider wenige Minuten später flog dann aber an Freund und Feind vorbei und landete zum 2:1 Anschlusstreffer hinter Daniel Fießinger. Wenige Sekunden vor der Pause durfte noch David Booth frei von den rechte Seite schießen Richtung linkes oberes Eck schießen, Daniel Fießinger brachte aber gerade noch so den Griff seines Schläger zwischen Puck und Tor. Das war dann die letzte Aktion im zweiten Drittel.

Die ersten paar Minuten spielten sich fast komplett in der Kaufbeurer Zone ab. Der ESVK schaffte es wenig bis gar nicht den Gästen den Puck abzunehmen. Corey Trivino traf in dieser Zeit einmal von links und einmal von rechts den Pfosten. In einer der ersten Befreiungsaktionen tankte sich Simon Schütz bis vor Thomas McCollum durch, traf aber das Tor nicht. In der nächsten Szene hatte Marvin Schmid viel Pech am Schläger. Er stand nach Pass von Nikola Gajovsky frei vor dem leeren Tor, traf aber die Scheibe nicht. Die nächsten Versuche von Yannik Burghart mit Tempo über die linke Seite, sowie ein schneller Schlagschuss von der blauen Linie durch Simon Schütz wurden von einem guten Regensburger Schlussmann abgewehrt. Die Eisbären hatten auch noch weitere Chancen auf ein Tor, konnten diese aber ebenso nicht nutzen. Mitte des letzten Spielabschnittes musste dann der erste Joker auf die Strafbank. Fabian Koziol erhielt zwei Minuten wegen Haltens. Ein satter Schuss von Andrew Yogan wurde von Daniel Fießinger festgehalten bevor Xaver Tippmann einen möglichen Abpraller einnetzen konnte. Es folgte eine Riesenmöglichkeit für den ESVK. Joey Lewis schlug seinem Gegenspieler den Puck vom Schläger, sodass Jamal Watson mit seinem Tempo allein auf das Gästetor zufahren konnte. Er versuchte Thomas McCollum nach links zu verladen und nach rechts zu schießen. Dieser ahnte das aber und parierte stark mit der Fanghand. Drei Minuten vor Schluss nahm Regensburg die Auszeit und zog den Torwart. Zwei Minuten vor Schluss erhielt Sami Blomqvist zusätzlich noch eine Strafe wegen Stockschlags. Aber auch die sechs gegen vier Unterzahl nagte nicht am Kampfgeist der Hausherren. Daniel Fießinger wehrte alles ab was auf ihn zuflog und seine Vordermänner warfen sich in jeden Schuss. Dieser Kampfgeist wurde auch belohnt. Tyler Spurgeon gelang es den Puck unter Kontrolle zu bringen. Aus dem eigenen Drittel nahm er Maß und schob die Scheibe über die Linie des leeren Regensburger Tores. Im Jubel der energie schwaben arena erhielt Andrew Yogan noch zwei Strafminuten wegen unsportlichen Verhaltens und so endete das Spiel mit 3:1 für den ESVK. (pm)

Newsdatum: Samstag, 24. Februar 2024

 
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